Schülerwettbewerb

„Beste Konzertkritik“

Erstmalig schreiben wir für die bevorstehenden Konzerte einen Wettwerb aus, bei dem Ihre SchülerInnen eigene Konzertkritiken einreichen können. Die besten Arbeiten werden prämiert, so können die bzw. der Gewinner am Konzertabend bei der bundesweiten Übertragung des Konzertes im Tonstudio der Philharmonie mit dabei sein.

 

Präsentation von künstlerischen Arbeiten im Foyer der Philharmonie bzw. des Kammermusiksaals

Außerdem möchten wir Ihre SchülerInnen dazu ermuntern, eigene künstlerische Darstellungsformen in Bezug zum Konzertprogramm zu erarbeiten! Dies kann ein Video, ein Comic, eine Fotogeschichte, ein Remix, ein Blog, eine Klangskulptur oder ähnliches sein. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Die Ergebnisse können am Konzertabend im Foyer ausgestellt werden.

 

Beispiel:

Klang/Perkussions-Skulpturen im Kammermusiksaal
Ausstellung am 18. November 2008


Im Rahmen von Debüt - direkt, dem Education-Programm der Debüt-Konzertreihe von Deutschlandradio Kultur, haben sich die 31 Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 A der Romain-Rolland-Oberschule in Berlin-Reinickendorf vom bevorstehenden Konzert des Percussionisten Johannes Fischer im Kammermusiksaal inspirieren lassen und vier Klangskulpturen gebaut. Betreut wurden die Schüler dabei von Musikpädagogik-Studenten der Universität der Künste Berlin.

Pate dieser Idee waren gleich zwei Werke, die am kommenden Dienstag zur Aufführung kommen. Zum einen „The Anvil Chorus“ von David Lang. Die Schlaginstrumente für dieses Konzert gehören eigentlich auf den Schrottplatz und nicht in den Konzertsaal. Doch genau darin liegt der Reiz dieses Stückes, bei dem der Schlagzeuger angeregt wird, sein Instrumentarium aus alten Metallgegenständen, Töpfen, Pfannen, Bremstrommeln, Eisenrohren, Backblechen oder Ölkanistern zusammenzustellen.

Zum anderen wird Johannes Fischer auf dem Konzertpodium eine Edelstahlplastik des Künstlers Klaus Gündchen auf verschiedenste Arten zum Klingen bringen, von metallisch lärmend bis zu zarten Obertongesängen.

Bei den Klang- oder besser Percussions-Skulpturen der Schüler fanden verschiedenste Alltagsgegenstände Verwendung: Alte Keksdosen, ausgemusterte Bratpfannen und Töpfe, Papprollen, Dosen, verwitterte Gartenstühle und Plastikfolien.

Für jede der vier Skulpturen haben die Schüler zudem eigene Stücke komponiert.

Die Skulpturen und die „Partituren“ der Schülerkompositionen werden am Konzertabend im Foyer des Kammermusiksaals ausgestellt. Begleitend wird ein Film gezeigt, der die Entstehung der Skulpturen dokumentiert.